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  • 22. Aug. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Luft, Erde oder Wasser


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txn. Wie jedes andere Heizsystem auch, muss eine Wärmepumpe gründlich geplant werden. Viele Faktoren sollten berücksichtigt werden - dabei ist das Fachhandwerk vor Ort der beste Ansprechpartner, um die individuell passende Lösung zu finden. Foto: Stiebel Eltron/txn

txn. Wer heute ein Haus baut oder saniert, muss sich mehr denn je mit der Wahl eines passenden Heizsystems auseinandersetzen. Viele denken über die Anschaffung einer Wärmepumpe nach. Doch bevor die Planungen konkret werden können, sollte geklärt werden, welche Art von Wärmepumpe zum Einsatz kommen soll. Hier eine Übersicht:

Luft-Wasser-Wärmepumpen: Die am weitesten verbreitete Art von Heizungs-Wärmepumpe nutzt kostenlose Energie aus der Umgebungsluft, um Wasser für die Heizung und Warmwasserbereitung zu erwärmen. Luft-Wärmepumpen sind vergleichsweise einfach zu installieren und lassen sich sowohl innen als auch außen platzieren.

Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärmepumpen): Hier kommt die kostenlose Energie aus dem Erdreich. Details kennt Katharina Witte von Stiebel Eltron: „Um Wärme aus dem Erdreich zu holen, müssen entweder Sonden gebohrt werden - in der Regel bis zu 100 Meter tief - in die Kunststoffrohre eingeführt werden; oder es wird eine Kunststoffrohrschlange als Kollektor ca. 1 bis 1,50 Meter tief horizontal verlegt. In den Kunststoffrohren zirkuliert eine Soleflüssigkeit, die sich im Erdreich erwärmt und die Wärme dann zur Wärmepumpe transportiert. Da das Erdreich konstant Temperaturen über 0 Grad zur Verfügung steht, sollte die Effizienz von Sole-Wasser-Wärmepumpen im Mittel etwas höher sein als bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.“

Wasser-Wasser-Wärmepumpen gewinnen kostenlose Energie aus dem Grundwasser, um Wasser für die Heizung und Warmwasserbereitung zu erwärmen. In der Regel werden ein Förder- und ein Schluckbrunnen realisiert. Das Grundwasser wird nach oben gefördert, über einen Wärmeaustauscher wird Wärmeenergie entzogen und das Wasser dann über den Schluckbrunnen wieder dem Grundwasserstock zugeführt. Grundwasser bietet noch etwas höhere Temperaturen als das Erdreich, daher sollten Wasser-Wasser-Wärmepumpen noch etwas höhere Effizienzen erreichen. Allerdings muss das Grundwasser in ausreichender Menge und Güte vorhanden sein, zudem muss im Einzelfall untersucht werden, wie tief die Brunnen sein müssen - der Aufwand für das Förden des Wassers beeinflusst die Gesamteffizienz des Systems deutlich.

Welche Art von Wärmepumpe für das Eigenheim optimal geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab - insbesondere vom möglichen Investitionsvolumen und der gewünschten Anlageneffizienz. Luft-Wärmepumpen sind der Klassiker, weil sie keine oder nur sehr geringe Maßnahmen für die Wärmequellenerschließung benötigen. Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpen sollten einen Effizienzvorteil bieten, erfordern aber zumindest beim ersten Wärmeerzeuger diese Art zusätzliche Maßnahmen für die jeweilige Quellenerschließung. Die Erschließung des Grundwassers oder der Erdwärme als Wärmequelle ist jedoch eine langfristige Investition. Sondenbohrungen und Brunnen haben eine extrem hohe Lebensdauer, sie können auch für folgende entsprechende Wärmepumpen genutzt werden. Daher ist es wichtig, sich von einem Fachhandwerker individuell beraten zu lassen.

Kontaktdaten von Spezialisten vor Ort, die sich mit allen Arten von Wärmepumpen und mit deren staatlicher Förderung gut auskennen, finden sich online, beispielsweise unter www.stiebel-eltron.de

txn. Wer beim Modernisieren der eigenen vier Wände auf Energieeffizienz achtet, kann Zuschüsse und verbilligte Darlehen vom Staat erhalten. Das gilt auch, wenn Eigentümerinnen und Eigentümer selbst anpacken.


Energieeffizient modernisieren Förderantrag
txn. Wer sein Eigenheim energieeffizient sanieren möchten, kann für Einzelmaßnahmen Fördergelder in Anspruch nehmen. Hierfür bedarf es vor Baubeginn einen Antrag beim BAFA: Energie-Effizienzexperten begleiten von der rechtzeitigen Antragsstellung, über die Maßnahme-Planung, bei der korrekten Ausführung bis zur vollständigen Dokumentation und Bauabnahme.txn-Foto: VZBV/dena

Die staatliche Förderung umfasst nicht nur von Fachunternehmen ausgeführte Baumaßnahmen. Auch Eigentümerinnen und Eigentümer, die selbst zum Werkzeug greifen, können Fördermittel beantragen - allerdings nur für Materialkosten. Zudem müssen Fachunternehmen oder Energie-Effizienz-Fachleute die korrekten Ausgaben für das benötigte Material bestätigen und zudem bescheinigen, dass die Baumaßnahmen fachgerecht durchgeführt wurden.

 

Für beide Varianten gilt: Nur wer vor Beginn der Maßnahme einen Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt, erhält auch Förderung. Eigentümer, die für die Sanierung ein Fachunternehmen beauftragen, müssen dem Antrag entsprechende Verträge mit dem Fachunternehmen beilegen. Damit diese nicht als Maßnahmenbeginn gewertet wird, empfiehlt die Energieberatung der Verbraucherzentrale eine klärende Klausel. Sie muss klarstellen, dass der Vertrag erst gilt, wenn die Förderzusage erfolgt und er keinen Bestand hat, falls das BAFA die Förderung ablehnt. Wer in Eigenregie saniert, muss keinen Vertrag nachweisen. Als Beginn der Maßnahme gilt in diesem Fall der Kauf von Materialien.

 

Auf der Webseite www.energie-effizienz-experten.de finden sanierungswillige Eigentümerinnen und Eigentümer einen Überblick der zugelassenen Berater, Planer und Fachhandwerker.

 

Kryptowährungen sind digitale Währungen, die auf einer Blockchain-Technologie basieren und von zentralen Behörden oder Finanzinstituten unabhängig sind. Bitcoin, Ethereum und Litecoin sind einige der bekanntesten Kryptowährungen, aber es gibt Tausende von verschiedenen digitalen Währungen auf dem Markt.

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Vor dem Investieren in Kryptowährungen sollte man sich gut informieren und die Risiken und Chancen gut abwägen. Bild: unsplash

In diesem Text werden wir die Grundlagen von Kryptowährungen erklären, die Vor- und Nachteile von Kryptowährungen diskutieren und verschiedene Möglichkeiten untersuchen, um in Kryptowährungen zu investieren.


Grundlagen von Kryptowährungen

Kryptowährungen basieren auf der Blockchain-Technologie, die es ermöglicht, Transaktionen sicher und transparent zu verwalten, ohne dass eine zentrale Behörde benötigt wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen, bei denen Transaktionen von Banken und Regierungen verwaltet werden, ermöglicht die Blockchain-Technologie den direkten Austausch von Wert zwischen Einzelpersonen ohne Vermittlung durch eine zentrale Behörde.


Kryptowährungen werden durch komplexe mathematische Algorithmen erstellt und validiert. Jede Transaktion wird in einem öffentlich zugänglichen Ledger, der Blockchain, aufgezeichnet, der von einer dezentralisierten Gruppe von Nutzern, den sogenannten "Nodes", verwaltet wird. Jeder Node verifiziert jede Transaktion, um sicherzustellen, dass keine Doppelausgaben stattfinden und dass die Transaktionen sicher und korrekt ausgeführt werden.


Die Vor- und Nachteile von Kryptowährungen


Vorteile von Kryptowährungen:

  1. Dezentralisierung: Kryptowährungen sind unabhängig von zentralen Behörden und Finanzinstituten. Dies bedeutet, dass Transaktionen direkt zwischen den Nutzern stattfinden und nicht von Dritten kontrolliert werden.

  2. Anonymität: Kryptowährungen ermöglichen es den Nutzern, anonym zu bleiben und ihre Transaktionen ohne Preisgabe ihrer Identität durchzuführen.

  3. Sicherheit: Die Blockchain-Technologie, die Kryptowährungen zugrunde liegt, ist sicher und verhindert, dass Betrüger das System manipulieren.

  4. Keine Grenzen: Kryptowährungen können grenzüberschreitend verwendet werden, ohne dass es zu Problemen mit Wechselkursen oder Grenzüberschreitungsgebühren kommt.

  5. Schnelle Transaktionen: Kryptowährungen ermöglichen schnelle und nahezu sofortige Transaktionen, die nicht von Banköffnungszeiten oder Verzögerungen durch internationale Überweisungen beeinträchtigt werden.

Nachteile von Kryptowährungen:

  1. Volatilität: Kryptowährungen sind bekannt für ihre extreme Volatilität. Die Preise können innerhalb weniger Stunden oder Tage stark schwanken, was zu Verlusten für Investoren führen kann.

  2. Mangelnde Regulierung: Kryptowährungen sind noch nicht ausreichend reguliert, was bedeutet, dass es kein Schutzmechanismus für Investoren gibt.

  3. Hacking und Diebstahl: Da Kryptowährungen digital sind, sind sie anfällig für Hacking und Diebstahl. Es gibt bereits Fälle von Hackern, die Kryptowährungen im Wert von Millionen von Dollar gestohlen haben.

  4. Eingeschränkte Akzeptanz: Kryptowährungen werden nicht von allen Händlern und Geschäften akzeptiert, was bedeutet, dass es schwierig sein kann, Kryptowährungen im täglichen Leben zu verwenden.

  5. Schwierige Verwaltung: Kryptowährungen erfordern eine gewisse technische Kompetenz, um sie sicher zu speichern und zu verwalten. Wenn man eine Kryptowährung verliert oder vergisst, wie man darauf zugreift, ist das Geld verloren.

Wie kann man in Kryptowährungen investieren?

  1. Direkter Kauf: Die einfachste Möglichkeit, in Kryptowährungen zu investieren, ist der direkte Kauf von Bitcoin, Ethereum oder anderen digitalen Währungen auf einer Kryptowährungsbörse. Der Kauf kann mit einer herkömmlichen Währung wie dem US-Dollar oder dem Euro erfolgen.

  2. Mining: Ein weiterer Weg, um in Kryptowährungen zu investieren, ist das Mining. Mining ist ein Prozess, bei dem neue Kryptowährungen erstellt werden, indem komplexe mathematische Probleme gelöst werden. Das Mining erfordert jedoch eine erhebliche Menge an Rechenleistung und kann teuer sein.

  3. Investmentfonds: Es gibt verschiedene Investmentfonds, die in Kryptowährungen investieren. Diese Fonds ermöglichen es den Investoren, in Kryptowährungen zu investieren, ohne selbst eine Kryptowährungsbörse betreiben oder eine Kryptowährung direkt kaufen zu müssen.

  4. Kryptowährungs-ETFs: Kryptowährungs-ETFs sind börsengehandelte Fonds, die in Kryptowährungen investieren. Diese Fonds ermöglichen es den Anlegern, in Kryptowährungen zu investieren, ohne die technischen Herausforderungen zu bewältigen, die mit dem Kauf und der Verwaltung von Kryptowährungen verbunden sind.

  5. Peer-to-Peer-Handel: Eine weitere Möglichkeit, in Kryptowährungen zu investieren, ist der Peer-to-Peer-Handel. Hierbei handelt es sich um eine direkte Transaktion zwischen Käufer und Verkäufer ohne eine Kryptowährungsbörse oder einen Vermittler. Peer-to-Peer-Handel erfordert jedoch ein gewisses Maß an Vertrauen zwischen den Parteien und birgt das Risiko von Betrug.

Fazit

Kryptowährungen bieten eine Vielzahl von Vorteilen wie Anonymität, Dezentralisierung und grenzüberschreitende Nutzung. Es gibt jedoch auch Nachteile wie Volatilität, mangelnde Regulierung und Hacking-Risiken.


Wenn man in Kryptowährungen investieren möchte, gibt es verschiedene Möglichkeiten wie den direkten Kauf, das Mining, Investmentfonds, Kryptowährungs-ETFs und den Peer-to-Peer-Handel. Jede Option hat ihre Vor- und Nachteile und erfordert ein gewisses Maß an technischer Kompetenz und Risikobereitschaft.



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